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Babylon A.D.
Action | USA / Frankreich 2008
Ein Söldner aus Osteuropa soll im Auftrag der Mafia ein junges Mädchen in die Vereinigten Staaten schmuggeln. Es wird ein Alptraum.
Story | Kritik | Bilder | Disc | Trivia | Zitate | Fehler | Ende
"Auf den klassischen Männer-Filmabend zugeschnitten"

Eine Kritik zu "Babylon A.D."
geschrieben von Nils

Die Science Fiction-Bombe Babylon A.D. von Gothika-Regisseur Mathieu Kassovitz macht sich gerade in den deutschen Verleih-Charts breit. Vin Diesel wandert darin endlich mal wieder auf alten Action-Pfaden, die er in seinen letzten Filmen gemieden hatte. Tatsächlich steht ihm dieses Gewand auch am besten. Der Glatzkopf mit der tiefen Reibeisenstimme kann mit Schusswaffen einfach besser umgehen als mit Büchern (Find Me Guilty - Der Mafiaprozess) und Kindern (Der Babynator).

Babylon A.D. startet mit fetten Hip Hop Beats, die schon ahnen lassen, was man in den kommenden 100 Minuten zu erwarten hat. Achtung, Besitzer der DVD sollten sich den Film ruhig im sehr lohnenswerten Originalton anschauen! Nicht nur wegen Vin Diesel, sondern auch zum Beispiel wegen Fiesling Gérard Depardieu kommt dann mehr Atmosphäre auf.

Laut Babylon A.D. sieht unsere Zukunft schlecht aus. Der Film erzeugt eine eher pessimistische Stimmung. Das System, wie wir es kennen, bricht zusammen und die Welt versinkt im Chaos. Der Söldner Toorop muss in diesem düsteren und gewalttätigen Umfeld ein junges Mädchen in die USA einschleusen. Er weiß nicht warum, aber es geht um Leben und Tod.

An seiner Seite steht die Klosterschwester Rebeka (Michelle Yeoh), die auch gerne mal zuschlägt und Waffen sprechen lässt. Das Trio muss es - ähnlich wie in Children of Men - schaffen, unbemerkt und mit falscher Identität in das ferne Land zu reisen. Gar nicht so einfach, denn der Ansturm auf das illegal nach Amerika reisende U-Boot ist groß und zudem wird die Truppe fortlaufend von Bösewichtern verfolgt. Kurzum: Babylon A.D bietet jede Menge Gelegenheiten, Vin Diesel einfach cool aussehen zu lassen.

Der schnelle Schnitt und die waghalsigen Stunts machen diesen Film zu einem aufregenden Action-Reißer, der allerdings auch einige Schwächen aufweist: Die Effekte zum Beispiel lassen sich mit heutigen Standards schon nicht mehr messen. Der Blue- bzw. Greenscreen-Einsatz fällt sofort ins Auge. Außerdem ist Babylon A.D einfach nicht konsequent und geradlinig genug. Der Film schafft es immer wieder mit einzelnen Szenen, in der ersten Klasse mitzuspielen, sackt dann aber nach vereinzelt guten Ansätzen wieder ab, weil zu wenig Mut um Skript oder in der Umsetzung durch Mathieu Kassovitz steckt. Außerdem ist der fette Werbevertrag mit Coca Cola schlichtweg lächerlich. Immer wieder im Film sieht man irgendwo ein Firmenlogo. Ein Jet, in dem die drei Platz nehmen, trägt die Aufschrift "Coke Zero".

Aus Babylon A.D wurde überraschend ein recht visionärer Spielfilm, der wenig Neues mit sich bringt, aber immerhin gut von großen Genre-Vertretern abgeschaut hat. Mit Ridley Scotts Blade Runner könnte sich diese düstere Zukunftvision niemals messen. Hier geht es schlichtweg um Unterhaltung. Blade Runner hatte Köpfchen.


06/10
        Filminfo
OT: Babylon A.D.
Regie: Mathieu Kassovitz
Drehbuch: Mathieu Kassovitz, Eric Besnard
Produktion: Christophe Rossignon, Alain Goldman, Mathieu Kassovitz
Cast: Vin Diesel, Melanie Thierry, Michelle Yeoh, Lambert Wilson, Mark Strong, Jérôme Le Banner, Gérard Depardieu, Charlotte Rampling, Joel Kirby FSK: ab 16 Jahren Länge: 101 Minuten Start: 11.09.2008 DVD/Blu-Ray: 16.04.2009 (mehr)
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